Eine Saftkur ist eine intensive Fastenmethode und kann bei manchen Menschen zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Müdigkeit führen. Diese verschwinden meist nach wenigen Tagen.
Mögliche Nebenwirkungen
Nebenwirkungen fallen von Person zu Person unterschiedlich aus. Mögliche Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Hautunreinheiten, Kälteempfinden, Stimmungsschwankungen, Gliederschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel und häufigerer Harndrang. Diese sind meist auf die Anpassung des Körpers zurückzuführen, etwa durch den Wegfall von Koffein oder die Ernährungsumstellung, und verschwinden in der Regel nach ein bis zwei Tagen.
Häufigerer Harndrang während der Saftkur ist normal. Du trinkst in dieser Zeit deutlich mehr Flüssigkeit, oft 2 bis 3 Liter Saft zusätzlich zu Wasser oder Tee. Dein Körper baut außerdem seine Kohlenhydratspeicher ab. Diese speichern Wasser, das dabei freigesetzt und ausgeschieden wird. Das erklärt auch, warum Du in den ersten Tagen schnell etwas Gewicht verlierst. Es ist vor allem Wasser.
Nicht jeder erlebt Nebenwirkungen
Die Erfahrungen fallen sehr unterschiedlich aus. Während einige Menschen nach der anfänglichen Eingewöhnungsphase über mehr Energie berichten, erleben andere Schwindelgefühle oder fühlen sich geschwächt. Finde heraus, wie Dir die Fastentage bekommen, und habe Geduld. Manchmal dauert die Eingewöhnung eine Weile.
Was hilft bei welcher Nebenwirkung?
Kälteempfinden: warmer, ungesüßter Tee
Kopfschmerzen: ein Glas Wasser mit einer Prise hochwertigen Salzes oder eine Tasse Gemüsebrühe
Durchfall: ungesüßter Kräutertee, Magen-Darm-Tee oder Fenchel-Anis-Kümmel-Tee
Schwindel: eine klare Gemüsebrühe zur Stabilisierung des Elektrolythaushalts
Wann solltest Du die Kur abbrechen?
Solltest Du anhaltende Beschwerden haben, empfehlen wir, die Kur abzubrechen und einen Arzt zu konsultieren.